Artenvielfalt Ostsee

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Fische

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© Torsten Voss

Steinpicker (Agonus cataphractus)

Kennzeichen: Der Körper des Steinpickers ist bräunlich-grau, flach, langgestreckt und mit Knochenplatten gepanzert. Der breite Kopf trägt am unterständigen Maul zahlreiche auffällige Barteln und an der Spitze zwei hakenförmige Stacheln. Der Schwanz ist lang und schlank. Der Steinpicker wird durchschnittlich 14 cm und maximal 21 cm groß

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© Wilfried Rohlfing

Klippenbarsch (Ctenolabrus rupestris)

Kennzeichen: Der Klippenbarsch hat einen länglichen, schlanken Körper und wird bis zu 18 cm groß. Seine Färbung variiert von rot über orange bis hellbraun. Die Bauchseite ist hell. Wichtigstes Bestimmungsmerkmal des Klippenbarsches ist jeweils ein schwarzer Fleck an den vorderen Rücken- und Schwanzflossen. Auch die für die Lippfische typische Schwimmbewegung zeichnet ihn aus: Die Schwanzflosse wird nur als Steuer benutzt, während das gleichzeitige Schlagen der Brustflossen für die Fortbewegung sorgt.

Seehase
© Anne Lentz

Seehase (Cyclopterus lumpus)

Kennzeichen: Er hält sich typischerweise in Bodennähe auf. Die Bauchflossen sind zu einer Saugscheibe umgeformt, so dass sich der Fisch am Boden festhalten kann. Sein schuppenfreier Körper ist mit kleinen Knochenhöckern und Dornen besetzt. Seehasen können bis zu 60 cm lang werden und ausgewachsen bis zu 8 kg auf die Waage bringen.

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© Torsten Voss

Dorsch (Gadus morhua)

Kennzeichen: Der Dorsch, außerhalb des Ostsee-Raumes als Kabeljau bezeichnet, ist leicht an seinem unterständigen Maul, an der Kinnbartel, an der hellen Seitenlinie sowie an den drei Rückenflossen zu erkennen. Sein keulenförmiger Körper kann bis zu 150 cm lang und über 50 kg schwer werden. Obwohl die Farbe von grau über sandbraun, grünlich bis rötlich variieren kann, sind die Tiere meist dunkel gefärbt und haben am Rücken Flecken. Jungfische bis 10 cm Größe haben ein Schachbrettmuster.

Dreistachliger Stichling (Gasterosteus aculeatus)

Kennzeichen: Der höchstens 9 cm kleine Fisch hat einen ovalen Körper mit einem schlanken Schwanzstiel. In der Ostsee glänzt er silbrig oliv oder bläulich und ist dunkelbraun marmoriert. Während der Paarungszeit haben die Männchen einen roten Bauch. Wie alle Stichlinge trägt auch der Dreistachlige Stichling keine Schuppen. Er bildet jedoch dachziegelartig überlappende Knochenplatten aus. Namensgebend und besonders auffällig sind die drei aufstellbaren Stacheln vor der Rückenflosse. Die Bauchflossen tragen ebenfalls je einen langen, kräftigen Stachel. Sie dienen als Schutz vor Fressfeinden, da die abgespreizten Stacheln beim Zubeißen den Kiefer des Angreifers verletzen.

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© Tim Peters

Seeskorpion (Myoxocephalus scorpius)

Kennzeichen: Der Seeskorpion hat große Ähnlichkeit mit dem Seebull. Beide Arten haben einen kräftigen Körper mit großem, breiten Kopf und Maul. Ihnen fehlen Schuppen und als bodenlebender Fisch auch die Schwimmblase. Auf dem Vorderkiemendeckel des Seeskorpions befinden sich zwei Stacheln und auf dem Kopf ein Höcker. Er hat keine Barteln am Maul wie der Seebull. Der Fisch hat einen dunkelbraunen Rücken und gelblichweiß marmorierte Seiten. Der weiße Bauch ist während der Laichzeit beim Männchen kupferrot und hell gefleckt und beim Weibchen rötlichgelb gefärbt. Der Fisch kann bis zu 30 cm lang werden.

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© Torsten Voss

Butterfisch (Pholis gunnellus)

Kennzeichen: Der zu den Aalmutterverwandten zählende Butterfisch hat einen bis zu 20 cm langen, bandförmig gestreckten Körper. Die Rückenflosse beginnt bereits hinter dem Kopf und reicht fast bis zur Schwanzflosse. Diese ist von der Rücken- und Afterflosse abgesetzt ist, es wird also kein durchgängiger Flossensaum gebildet. Auch die Afterflosse ist sehr lang, die Bauchflosse dagegen stark zurückgebildet. Der Kopf des Butterfischs ist auffallend klein, sein Maul zeigt nach oben. Auffälligstes Merkmal neben der Körperform sind die 9–13 schwarzen, weißumsäumten Augenflecken entlang der Basis der Rückenflosse. Der Fisch ist ansonsten gelbbraun gefärbt und dunkler marmoriert. Die Haut ist sehr schleimig. Eine Seitenlinie fehlt.

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© Wilfried Rohlfing

Flunder (Platichthys flesus)

Kennzeichen: Die Flunder ist ein gewöhnlich bis zu 30 cm, selten auch bis zu 50 cm langer Fisch. Ihr Körper ist stark abgeflacht und verbreitert und mit Ausnahme der jüngsten Larvenstadien, die noch „aufrecht“ schwimmen, unsymmetrisch. Beide Augen liegen auf einer Seite. Von allen Plattfischen zeigt die Flunder dabei die größte Variabilität: zwei Drittel aller Tiere sind rechtsäugig, ein Drittel ist linksäugig. Mit der gegenüberliegenden Blindseite liegt die Flunder auf dem Boden. Der Körper ist auf dem Rücken von einer langen Rückenflosse und auf dem Bauch von der weit nach vorn reichenden Afterflosse umgeben. Mit diesen wellenförmig bewegten Flossensäumen erfolgt das Schwimmen in Seitenlage. Charakteristisch für die Flunder ist eine scharfkantige, raue Knochenleiste auf dem Kopf.

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© Tim Peters

Scholle (Pleuronectes platessa)

Kennzeichen: Die Scholle ist ein Plattfisch, der in der Ostsee bis zu 45 cm, sonst aber bis knapp 1 m lang, 7 kg schwer und 50 Jahre alt werden kann. Sie hat einen seitlich stark abgeflachten und verbreiterten Körper mit einem schiefen Maul. Beide Augen liegen auf der rechten, nach oben gewandten Seite, die beige gesprenkelt ist und kräftige orange Flecken aufweist, je nach Untergrund aber farblich sehr anpassungsfähig ist. Mit der gegenüberliegenden weißen Bauchseite liegen die Tiere auf dem Boden. Schollen sind leicht mit den etwas kleineren Flundern zu verwechseln. Diese haben jedoch weniger deutlich ausgeprägte Flecken, eine auf Höhe der Brustflossen stärker gewölbte Seitenlinie sowie eine raue Hautoberfläche. Aufgrund ihrer kleinen Schuppen fühlt sich die Scholle glatt an.

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© Tim Peters

Seenadel (Syngnathus spp.)

Kennzeichen: Die Grasnadel hat im Vergleich zu anderen Seenadeln ein relativ hohes, seitlich abgeflachtes Maul, das mehr als die Hälfte des Kopfes lang ist und breit ist. Ihr Rücken ist dunkler gefärbt als die Bauchseite. Grasnadeln werden bis zu 30 cm lang. Die Kleine Seenadel hat eine kurze Schnauze, die weniger als halb solang wie der Kopf ist. Sie wird bis zu 17 cm lang. Das Maul der Großen Seenadel ist mehr als halb so lang wie der Kopf, aber nicht so hoch wie das der Grasnadel. Männliche Tiere können eine Länge von 50 cm erreichen, weibliche bleiben kleiner.

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© Wilfried Rohlfing

Aalmutter (Zoarces viviparus)

Kennzeichen: Wie der Butterfisch und der heimische Seewolf hat die Aalmutter einen aalartigen, hinten spitz zulaufenden Körper. Er ist nur wenig beschuppt und stattdessen von einer Schleimschicht überzogen. Sie wird bis zu 50 cm lang, wobei die Weibchen generell größer als männliche Tiere sind. Rücken- und Afterflosse verbinden sich mit der Schwanzflosse zu einem Flossensaum. Auffällig sind die großen Brustflossen und die dunklen Querbänder, die gleichmäßig über den oberen Flossensaum verteilt sind. Der Körper ist ockerfarben mit dunklen Flecken. Der plumpe Kopf hat ein weites Maul mit dicken Lippen. Die Gräten sind, wie die des Hornhechts, durch den ungiftigen Farbstoff Biliverdin grün gefärbt. Aalmuttern besitzen als bodenlebende Fische keine Schwimmblase.

Krebse

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© Wilfried Rohlfing

Gemeine Strandkrabbe (Carcinus maenas)

Kennzeichen: Strandkrabben haben die typischen äußeren Merkmale einer Krabbe. Das kalkhaltige Außenskelett bildet einen großen ovalen und seitlich mit jeweils fünf Zähnen gesägten, grünlich-braunen Panzer, der bis zu 8 cm breit sein kann. Weibchen sind generell etwas kleiner als Männchen. Als Zehnfußkrebs besitzen sie fünf Laufbeinpaare, wovon das erste jeweils eine kräftig ausgebildete Schere trägt und das letzte abgeflacht ist. Strandkrabben laufen behende seitwärts, daher ihr volkstümlicher Name Dwarslöper (Querläufer). Der Hinterleib der Krabben ist nach vorn unter die Brust geschlagen; Männchen haben eine spitz zulaufende, schmale Schwanzplatte, bei den Weibchen ist sie zum Tragen der Eier rundlich verbreitert. Alle Gliedmaßen können abgeworfen und ohne Probleme regeneriert werden.

Schwebegarnele (Praunus, Mysis, Neomysis spp.)

Kennzeichen: Typisch für alle Schwebegarnelen ist ihr garnelenartiges Aussehen. Ihre Kopf- und Brustsegmente sind von einem Panzer bedeckt. Im Gegensatz zu den Zehnfußkrebsen, zu denen die Garnelen gehören, bedeckt der Brustschild der Schwebegarnelen nicht alle Brustsegmente. Ihr langer Hinterkörper endet in einem Schwanzfächer. Die sieben relativ gleichförmigen Spaltbeinpaare am Körper besorgen durch schnelles Schlagen die Fortbewegung und bilden bei den Weibchen einen Brutkorb, der durch ein plattenförmiges Beinpaar am Schwanzabschnitt von hinten geschützt ist. Die Schwebegarnelen der Ostsee haben einen etwa 2 cm langen, gestreckten und geknickten Körper, der durchsichtig und zart wirkt.

Meerassel (Idotea spp.)

Kennzeichen: Diese in der Fehmarnbelt-Region sehr häufig anzutreffenden Krebstiere haben, wie für die Ordnung der Asseln typisch, einen abgeplatteten Körper, zwei kleine Augenflecken und sieben gleichförmige Beinpaare. Die letzten beiden Schwanzsegmente sind zusammengewachsen und bilden bei den Idotea-Meerasseln eine große Schwanzplatte. Die am häufigsten in unserer Gegend vorkommende und bis knapp 30 mm lange Dreispitzige Meerassel Idotea balthica besitzt einen Rückenkiel und drei endständige Spitzen, anhand denen die Art bestimmt werden kann. Die Schwanzplatte der selteneren und nur bis 15 mm großen Art I. chelipes hat ein eher abgerundetes Ende und weist nur eine kleine Spitze in der Mitte auf. Die Körnige Meerassel I. granulosa ähnelt stark der Dreispitzigen Meerassel, hat statt Spitzen aber Rundungen an den Seiten und eine raue Oberfläche. Die Färbung der Tiere ist sehr variabel und reicht von einfarbig grün oder braun bis weiß-gefleckt oder gestreift; sie hängt von der Nahrung der Meerasseln und ihrem Weideplatz ab, so dass sich die Tiere gut verstecken können.

Quallen

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© Wilfried Rohlfing

Gelbe Haarqualle (Cyanea capillata)

Kennzeichen: Bezeichnend für die Gelbe Haarqualle, auch Gelbe Nessel- oder Feuerqualle genannt, ist der gelb-orange bis rötliche, glockenförmige Körper, der gewöhnlich einen Durchmesser von 30–50 cm, in anderen Meeren aber auch 2 m erreichen kann. Sie zählt damit zu den größten Schirmquallen der Welt. Unterhalb des Schirms befinden sich mehrere dicke Mundarme. Der Rand des Schirms ist mit einer auffälligen „Mähne“ von vielen, mehrere Meter langen Tentakeln besetzt, die in acht Gruppen angeordnet sind und bei Berührung stark nesseln. Die Nesselkapseln der Tentakel sind auch noch lange nach dem Anwurf der Quallen am Strand aktiv und können beim Menschen unangenehme Verbrennungen und Reizungen hervorrufen.

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© Tim Peters

Ohrenqualle (Aurelia aurita)

Kennzeichen: Die zu den Schirmquallen gehörende Ohrenqualle kann an ihrem durchscheinenden, schirmförmigen Körper und den vier (manchmal auch fünf bis sieben) ringförmigen Geschlechtsorganen erkannt werden. Bei Männchen sind diese weiß-gelblich und bei den Weibchen rötlich-violett. Die Meduse hat kurze Tentakel am Rand ihres Schirms und vier kurze Arme um die Mundöffnung herum. Die Tentakel sind wie bei anderen Schirmquallen mit Nesselkapseln besetzt und giftig für kleine Tiere wie Fischlarven und Ruderfußkrebse, von denen sie sich ernährt, aber harmlos für Menschen, da das Gift nicht unsere Haut durchdringt.

Schnecken

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© Torsten Voss

Drummonds Fadenschnecke (Facelina bostoniensis)

Kennzeichen: Die Drummonds Fadenschnecke gehört zu den Hinterkiemerschnecken und zeichnet sich als Meeresnacktschnecke dadurch aus, dass sie kein Gehäuse und keinen Mantel besitzt. Die Kiemen dieser Schneckengruppe liegen frei und nicht in einer Mantelhöhle wie bei den Gehäuseschnecken. Der transparente, milchig-weiße Körper der in der Ostsee etwa 3 cm langen Schnecke trägt auf dem Rücken viele fadenförmige Anhänge. Diese sind nach hinten ausgerichtet und jeweils paarweise in mehreren Gruppen an den Flanken angeordnet. In diese Anhänge ragen die braunen Fortsätze der Mitteldarmdrüse, die Spitzen der Anhänge bleiben jedoch weiß. Die beiden Vorderfühler sind ungefähr halb so lang wie die Schnecken, die Hinterfühler (Rhinophoren) sind grob geringelt—Merkmale, die bei der Bestimmung der Fadenschnecke helfen.

Muscheln

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© Wilfried Rohlfing

Miesmuschel (Mytilus edulis)

Kennzeichen: Miesmuscheln können 6–8 cm Länge erreichen, sind in der salzarmen Ostsee aber meist kleiner und dünnschaliger. Sie haben eine etwa ungleichseitig dreieckige Form. Der Wirbel mit dem die Schalen verbindenden Schloss liegt am Vorderende. Am abgerundeten Hinterende des Gehäuses ist der ausgefranste Mantel des Miesmuschel-Körpers erkennbar; seine Auslappungen sind beim filtrierenden Tier gut zu sehen. Die Innenseiten der Schalenhälften sind perlmutt-weiß und am Rand dunkelblau gefärbt, so dass sich die Schließmuskelabdrücke und die Mantellinie gut abzeichnen. Siphonen sind nicht vorhanden.

Herzmuschel (Cerastoderma spp.)

Kennzeichen: Die beiden Herzmuschel-Arten haben in der Ostsee ein bis zu 3 cm großes, dickschaliges, stark gewölbtes Gehäuse. In der Seitenansicht hat es eine Herzform. Die Oberfläche trägt etwa 25 strahlig angeordnete Rippen, deren Zwischenräume bei der Brackwasser-Herzmuschel ähnlich breit wie die Rippen und bei der Essbaren Herzmuschel deutlich schmaler als die Rippen sind. Manchmal sind noch feine Schuppen oder Linien zu erkennen. Bei lebenden Herzmuscheln ist die Oberfläche von einer gelblichen Außenhaut überzogen. Die beiden bis 1 cm kurzen Siphonen sind braungefleckt und tragen dünne Papillen, während der muskulöse Grabfuß bis auf Gehäuselänge ausgestreckt werden kann.

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© Wilfried Rohlfing

Pferdeaktinie (Actinia equina)

Kennzeichen: Pferdeaktinien sind bis zu 7 cm hohe und 5 cm breite Seeanemonen. Ihre bis zu 192 einziehbaren, spitz zulaufenden und uns nur schwach nesselnden Tentakel sind etwa 2 cm lang und in sechs Kränzen rund um die Mundöffnung angeordnet. Ihre Farbe stimmt mit der der Mundscheibe überein: Sie sind meist eintönig dunkelrot, können aber auch braun oder grün sein. Die Tentakelkränze sind nicht gebändert, aber außen von hellen oder bläulichen Randwarzen umgeben.

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© Wilfried Rohlfing

Seenelke (Metridium senile)

Kennzeichen: Die Seenelke ist eine Seeanemonen-Art mit einem schlanken, bis zu 30 cm hohen und 12 cm breiten, weißlich-orangen Körper ohne Saugwarzen. Sie ist leicht an ihrer fiedrigen Tentakelkrone und am gewellten Rand ihres „Kopfendes“ zu erkennen. Bis zu 1000 fädige Tentakel stehen um die Mundöffnung herum. Die Art ernährt sich passiv von herumschwebenden Partikeln, die an den schleimigen und nesselnden Tentakeln hängen bleiben und durch Wimpernbewegung zum Mund geführt werden. Je nach Strömungsverhältnissen kann der Körper gestreckt werden, so dass die Tiere beim Filtrieren Vorteile gegenüber Nahrungs- und Raumkonkurrenten haben. Im eingezogenen Zustand sieht die Seenelke wie eine unförmige gallertige Scheibe aus. Bei Ebbe kann sie auch einfach schlaff nach unten hängen.

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© Wilfried Rohlfing

Seedahlie (Urticina felina)

Kennzeichen: Diese Seeanemonen-Art erkennt man leicht an ihrem gedrungenen Körper und den 80–160 dicken Tentakeln, die in mehreren Kränzen um die große Mundscheibe angeordnet sind. Die Tentakel laufen nicht wie bei der Pferdeaktinie spitz aus, sondern enden stumpf. Der Rumpf besitzt an seiner Oberfläche zahlreiche Saugwarzen, die viele Algen, Sand- und Schillpartikel festhalten und so die eigentliche Körperwand verdecken. Die Färbung der Seedahlien kann stark variieren: Neben einfarbigen Exemplaren existieren zahlreiche Varianten mit Bändern und Flecken. Oftmals ist die Basis der Fangarme von zwei Längsstreifen umschlossen. Die Tentakel selbst sind häufig bunt gebändert. Sind die Tiere ausgestreckt, erreichen Seedahlien eine Höhe von 15 cm und einen Fußscheiben-Durchmesser von 7 cm.

Seesterne

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© Wilfried Rohlfing

Gemeiner Seestern (Asterias rubens)

Kennzeichen: Der Gemeine Seestern hat meist fünf Arme (selten kommen auch vier- oder sechs-armige Individuen vor) mit nach oben gebogenen Spitzen. Charakteristisch ist seine braunviolette Färbung und die unregelmäßig mit feinen Stacheln besetzte Oberfläche. Wie alle Seesterne besitzt die Art keine Augen, mit denen er Objekte erkennen könnte, kann aber mit den Lichtsinneszellen, die sich an seinen Armspitzen befinden, Helligkeitsunterschiede wahrnehmen. Außerdem hat er einen guten Geruchssinn, mit dem er seine Beute aufspüren und Räuber vermeiden kann.

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