Tauchmedizin

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DEC Typ I / II

Die Taucherkrankheit ist ein Trauma, das durch Ausperlen von gelösten Gasen in verschiedenen Körpergeweben bei einer zu schnellen Druckänderung (rasches Auftauchen) entsteht.

Erfolgt die plötzliche Druckänderung, wird die Löslichkeit von Stickstoff in den Geweben schlagartig reduziert. Dadurch kommt es zur Bildung von Gasblasen im Blut und anderen Körpergeweben, die  das Gewebe schädigen.

Leichte Symptomatik mit Schmerz als Leitsymptom

  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Juckreiz der Haut (Taucherflöhe)
  • Mikroembolien
  • Ödeme
  • Hautemphysem
  • Müdigkeit

Schwere Symptomatik mit neurologischen Ausfällen

  • Paralysen ( Lähmungen )
  • Sensibilitätsstörungen
  • Hörverlust
  • Sehverlust
  • Bewusstlosigkeit
  • Atemstillstand

Barotrauma

Ein Barotrauma ist eine Verletzung, die durch eine Veränderung des Umgebungsdrucks ausgelöst wird.

Betroffen sein können Ohren, Nebenhöhlen, Lunge. Zusätzlich aber auch z.B. Maske oder Anzug oder anderweitige künstlichen Hohlräume

Auslösend ist eine Volumenänderung in der Körperhöhle durch die Änderung des Umgebungsdrucks, die durch das Gewebe  nicht kompensiert werden kann. Das Ausmaß des Traumas ist von der absoluten Höhe der Druckänderung, sowie von der Geschwindigkeit des Druckanstiegs bzw. -abfalls abhängig.

Ohren: Trommelfellriss, Schwindel

Nebenhöhlen: Schwindel, Schmerzen

Lunge: Überdehnung, Pneumothorax, Embolie

Hypothermie / Hyperthermie

Hypothermie

Als Hypothermie bezeichnet man in der Medizin einen Zustand der Unterkühlung des Körpers

Hyperthermie

Eine Hyperthermie ist eine Überhitzung des Körpers. Auftreten könen Hitzererschöpfung,  Hitzschlag oder der klassische Sonnenstich.

Symptome bei Körpertemparatur  unter -

  • <20oC unangenehmes Gefühl, Gänsehaut
  • <15oC gestörter Tastsinn
  • <10oC gestörte muskuläre Funktion
  • <5oC Gefühllosigkeit, Schmerzen

  • Kopfschmerzen, Schwindel
  • Roter Kopf, extremes Schwitzen, Durst
  • Schneller Puls
  • Schwäche
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Blässe, heisse/trockene Haut
  • Krämpfe
  • Schock

Stickstoffnarkose - Tiefenrausch

Als Stickstoffnarkose bezeichnet man die neurologischen Effekte, die durch die vermehrte Lösung von Stickstoff im Blut in größeren Tauchtiefen auftreten.

Als Faustformel lässt sich sagen, dass der narkotische Effekt des Stickstoffs pro 15 Meter Tauchtiefe etwa der Wirkung eines alkoholischen Getränks („Schnapsglas“) entspricht.

Störung -

  • des logischen Denkvermögens,
  • der Affektivität,
  • des Gedächtnisses,
  • verlangsamte Reaktionszeit
  • Verlust der Kontrolle oder des Bewustseins
  • Halluzinazionen

Sauerstoffvergiftung

Eine Sauerstoffvergiftung entsteht, wenn du über längere Zeit ein Gasgemisch mit einem Sauerstoff-Druck von mehr als 1,7 bar einatmest. Zum Vergleich: Der normale Sauerstoffdruck in der Atemluft entspricht in etwa 1 bar.

Hinweis: Deko Gas 100% O2 bei 6m  = 1,6 bar

  • Übelkeit
  • Schwindel
  • Augenflimmern
  • Muskelzuckungen
  • Schnelle flache Atmung
  • Epileptische Anfälle
  • Bewusstlosigkeit

Essoufflement

Als Essoufflement ( Erschöpfungserscheinung ) bezeichnet man eine  auftretende Störung derAtmung. Dadurch wird eine Hyperkapnie (erhöhter Kohlendioxidgehalt) erzeugt, die bis zur Bewusstlosigkeit führen kann.

  • Erhöhte Atemfrequenz
  • Atemnot
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Bewusstlosigkeit

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